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Du bist einzigartig! Deshalb verdienst du das für dich perfekte Training! Egal ob Einzel- oder Gruppentraining, es gibt unzählige Sportarten aus denen wir wählen können. Und ich bin sicher, wir finden die für dich richtige!

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Zu wenig Zeit für zu viel Tun

Geht es euch auch oft so, dass euch die Zeit unter den Fingern zu verrinnen scheint? Ihr steht auf, trinkt euren Kaffee und schwupps ist der Tag  vorbei? Igendwie geht es mir gerade ständig so. Deshalb habe ich mir vorgenommen, mein Zeitmanagement mal zu überarbeiten. Damit ich nicht ständig zu wenig Zeit für zu viel Tun habe. Sondern alles, was ich wirklich tun will, auch in meinem Tag unterbringe.

Nur 24 Stunden

Der Tag ist für jeden gleich lang, ist mir schon klar. Aber jeder von uns hat davon effektiv unterschiedlich viele Stunden zur Verfügung. Das ergibt sich aus dem individuellen Schlafbedürfnis bzw. der tatsächlichen Schlafzeit, der familiären Situation und  den beruflichen Rahmenbedingungen. Seit ich Mutter bin hat sich mein Tag komplett verändert. Davor bin ich meistens um 6 Uhr aufgestanden und nach dem Sport in die Arbeit gefahren. Dort habe ich unterschiedlich viel Zeit verbracht – meist aber um die 9 bis 10 Stunden. Die Abende haben mir und meinem Mann bzw. Freunden gehört. Je nach Motivation waren diese ruhig bis wild. Aber selbstbestimmt. Seit mehr als fünf Jahren habe ich eine entzückende Tochter, die meine Tage ordentlich auf den Kopf gestellt hat. Nun schaut es so aus, dass ich meist um 5:15 Uhr aufstehe, um meine erste Coachingstunde zu halten. Dann rase ich nach Hause, frühstücke mit Mann und Kind und bringe meine Tochter in den Kindergarten. Dann gehört die Zeit mir bis um ca. 15 Uhr, wenn ich sie wieder abhole. Danach bin ich Mama und Entertainerin, Köchin und Putzfee. Nachdem das Kind im Bett ist sind wir meist zu fertig, um noch groß was zu machen. Und wer um Viertel nach Fünf aufsteht, der geht auch bald schlafen.

Realzeit: 6,5 Stunden

Faktisch bleiben mir 6,5 Stunden, um selber zu trainieren, zu arbeiten, einzukaufen, den Haushalt zu schmeißen und vielleicht auch noch was zu Essen zu machen und das auch zu essen. Seit ich mich selbständig gemacht habe, arbeite ich zusätzlich auch oft am Abend. Weil sich irgendwie nie alles ausgeht. 6,5 Stunden klingt nach gar nicht so wenig. Ist es aber, wenn man sich dann die Zeit anschaut. Von 8:30 bis 9:30 Uhr machen mein Mann und ich oft eine Lagebesprechung, teilen die Arbeit auf, bearbeiten Mails, beantworten Anfragen und schreiben Angebote. Wir sind nämlich nicht nur privat ein Team, sondern auch beruflich. Dann trainiere ich zwischen ein und zwei Stunden, inklusive Fahrt hin und zurück und Duschen sind da schnell mal drei Stunden um. Meine eigenen Projekte, Trainingsplanung für meine Kunden sowie die Kommunikationsarbeit nehmen den Rest ein. Wenn ich mir dann noch eine halbe Stunde Mittagspause gönne, ist die Zeit auch schon wieder um.

(c) Pixelcoma

Prioritäten setzen

Oft stelle ich am Ende des Tages fest, dass ich bei weitem nicht alles erledigt oder geschafft habe, was ich geplant hatte. Meist bleiben persönliche Dinge auf der Strecke, wie ein Friseurbesuch (der echt längst wieder nötig wäre), mal einfach nur einen Kaffee trinken und in die Luft starren oder auf ein Tratscherl mit den Freundinnen gehen. Oft sind es aber auch berufliche Dinge, wie Kundenaquise, neue Konzepte erstellen oder an Herzensprojekten weiter arbeiten. Und das hinterlässt das blöde Gefühl, dass etwas auf der Strecke bleibt. Trotz Stress – den man sich zugegeben meist selber macht – und Gehetze bin ich nicht zufrieden mit mir und meinem Tag. Was tun? Noch mehr hecheln und stressen? Nein, Prioritäten setzen!

Jahresziele und Wochenplanung

Es steht und fällt alles mit der Planung. Also habe ich beschlossen, meine Zeit besser zu managen. Hinter meinem Schreibtisch hängt nun ein Vision-Board. Auf diesem stehen meine Jahresziele. Die dürfen sich durchaus auch ändern während des Jahres, so wie sich auch mein Alltag und meine Wünsche ändern dürfen. Und gemeinsam mit meinem Mann mache ich eine Wochenplanung. Da stehen dann die fünf Ziele für die nächste Woche drinnen. Also die Dinge, die wir definitiv machen und erreichen wollen. Und bei unserem gemeinsamen „Teammeeting“, das wir zu Beginn jeder Woche abhalten, kontrollieren wir uns auch gegenseitig, ob wir diese geschafft haben. Wenn nicht, hinterfragen wir warum und wie wir das künftig besser machen können. Diese Maßnahmen helfen, den Fokus nicht zu verlieren. Und ich plane meine Tage anders. Das Training wird an die Randzeiten gelegt. Entweder also vor mein erstes Coaching, was echt früh ist, oder bevor ich meine Tochter vom Kindergarten abhole. Damit habe ich am Stück mehr Zeit für meine Projekte und Kundentermine und zerreiße den Tag nicht so.

Wie sieht es bei euch aus? Bringt ihr immer alles unter, was ihr euch vornehmt? Welche Strategien habt ihr?

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