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Du bist einzigartig! Deshalb verdienst du das für dich perfekte Training! Egal ob Einzel- oder Gruppentraining, es gibt unzählige Sportarten aus denen wir wählen können. Und ich bin sicher, wir finden die für dich richtige!

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Sie ist ein Model …

Für Social Media posiere ich ja ständig auf die eine oder andere Art vor der Kamera. Meistens sportlich, oft lustig, aber niemals professionell. Ich bin nämlich alles andere als ein Model. Klar gehört Körperbeherrschung auch zu meinem täglichen Geschäft, aber ganz anders als es das für ein Model tut. Ich habe Sophia Grabner interviewt. Sie ist ein Model und arbeitet auch als Schauspielerin. Ich habe sie gefragt, wie wichtig Körperbeherrschung in ihrem Beruf ist und welchen Stellenwert Bewegung und Sport in ihrem Leben einnehmen.

Sophia Grabner im Interview

Als Model und Schauspielerin sollte man seinen Körper gut unter Kontrolle haben. Wie funktioniert das bei dir?

Ja, als Schauspielerin und Model ist mein Körper definitiv mein Instrument, mein Kapital, weshalb ich gut darauf acht gebe. Zuerst muss ich mal meinen Eltern danken für den Startschuss der guten Gene. In meiner Familie sind alle relativ schlank und ernähren sich gesund. Ich selbst achte, seit ich jung bin, auf meinen Körper. 

Ich habe Phasen, in denen ich mega diszipliniert bin und sehr viel Sport mache. Dabei bevorzuge ich HIIT und Bodyweight Workouts und Tanzen. Das Fitnessstudio hab ich voriges Jahr aufgegeben, weil ich es oft zeitlich nicht schaffe und lieber auf meiner Matte zu Hause trainiere. Ich bin da disziplinierter und mein Schweinehund ist leichter zu bekämpfen. Da kann ich direkt vom Bett auf die Matte hüpfen und loslegen. Ich bevorzuge das Training am Morgen oder am Vormittag- danach starte ich mit einem gesunden Frühstück und fit in den Tag. 

Aber es gibt auch einfach Phasen, wie jetzt zum Beispiel, in denen soviel zu tun ist, beruflich wie privat, dass ich nicht immer Zeit für Bewegung finde bzw. sie mir nehme. Da reicht meine Energie einfach nicht für alles. Aber ich finde, es ist immer eine Frage der Balance. Und ich lerne gerade, dass es auch ok ist wenn das Leben gerade anderes erfordert als Fitness. 

Ich stimme der Aussage „Muskeln und Body werden vor allem in der Küche gemacht“ sowas von zu. Ernährung ist für mich genauso wichtig wie die Bewegung. Und da schau ich auch sehr darauf. Ich verfolge keine bestimmte Ernährungsform, habe natürlich schon alles mögliche ausprobiert. Aber ich versuche viel Obst, Gemüse zu essen. Verzichte auf Milchprodukte, teils Gluten, Zucker und industriell verarbeitete Lebensmittel. Und höre auf meinen Körper was er braucht. Meine absolute Lieblingsmahlzeit des Tages ist das Frühstück.

Welchen Stellenwert nimmt Sport / Fitness in dienem Leben ein?

Ich glaube, mein Körper und Aussehen ist mir schon immer wichtig gewesen. Und um ihn fit und straff und schlank zu halten ist Bewegung & Ernährung der Schlüssel zum Erfolg. Fitness ist aber nicht mein Um und Auf im Leben! Ich habe früher mehr auf die Ernährung geschaut als auf die Bewegung. Wobei ich immer meinen körperlichen Ausgleich gesucht habe. Aber Bewegung gehört für mich dazu, ja. Vor allem ab 30 (lach) merkt man einfach, dass man für seinen Körper was tun muss um ihn gesund, fit & straff zu halten und den Alterungsprozess etwas zu endschleunigen. 

Ich mag meinen Körper. Es hat auch etwas mit Selbstliebe zu tun, auf ihn so gut wie möglich zu schauen. Ich hab eben nur diesen einen Körper. Klar hab ich meine Phasen, in denen ich das Essen und das Leben etwas mehr genieße als sonst. Feiertage und Geburtstage sind Gönnungstage. Und dann gibt es auch mal Zeiten, wo ich leicht zunehme und nicht „top shaped“ bin. Wobei andere das gar nicht merken. Nur ich selbst merk es. 

Ich versuche, mich selbst nicht mehr so unter Druck setzen zu lassen. Vor allem von mir selbst. Aber ich weiß, wenn ich mich nicht mehr wohlfühle und mein Ziel, meinen Körper fit zu halten, erreichen will, brauche ich Disziplin, mein Warum und die Umsetzung. Und dann bin auch ganz schnell wieder auf Kurs.

Man wird in deinem Beruf ja oft stark aufs Körperliche reduziert. Wie gehst du damit um?

Ja schon, ich empfinde es oft so. Beziehungsweise ist die „schlanke Konkurrenz“ sehr stark. Modeln ist und bleibt ein oberflächlicher, körperbetonter Beruf. Im Schauspiel ist es nicht ganz so schlimm, weil man unterschiedliche Menschen spielt und teils tiefgründige Emotionen darstellt. Aber man merkt es auch im Social Media Bereich sehr stark (Instagram). Ich spüre oft den Druck der Gesellschaft oder im Model Business, „perfekt sein zu müssen“, „einen top Body und reine Haut zu haben und dünn zu sein“, sonst kann man den Beruf quasi nicht ausüben. Ich habe mich davon aber nie abhalten lassen. Und habe meinen Weg gefunden. Nicht immer leicht. 

Ich ertappe mich aber oft dabei, ein schlechtes Gewissen mir gegenüber zu haben, wenn man mal keine Zeit hat oder sich nicht nimmt zum Trainieren und dann auf Instagram z.B. Models, Influencer oder Mädels sieht, die so leicht, brav, regelmässig immer und überall ohne Ausnahme trainieren. Und den top schlanken Body haben. Da wird mir wieder bewusst, wie wichtig es ist, sich nicht davon regieren zu lassen! Fitness und Bewegung soll Spaß machen. Und nicht als Waffe gegen einen selbst eingesetzt werden. Es soll kein „Muss werden“ oder Druck erzeugen, sondern ein Tool sein, um Stress abzubauen, sich wohl zu fühlen, und helfen, seinem Körper etwas Gutes zu tun und ihn gesund zu halten. 

Was ist dein persönliches Ziel? Was möchtest du noch erreichen?

Mein persönliches Ziel ist es, mich mit allen Facetten zu entdecken und zu entfalten. Weiters jung zu bleiben – im Herzen, wie im Außen. Ein Traum von mir ist es u.a. ein Best-Age Model zu werden. Abgesehen davon möchte ich meinen Körper bis ins hohe Alter sportlich fit halten.

Ich will viel modeln, reisen, schauspielern, moderieren, ein Kabarett schreiben, Youtube Videos drehen und einen Blog anfangen, in denen ich meine Erfahrungen teilen kann. Ich möchte meine Fotografie ausbauen und Menschen mit schönen Fotos von sich erfreuen und und und.

Ich habe viele Ziele, große und kleine, die ich erreichen möchte. Aber großteils möchte ich mich auch dem Leben hingeben und schauen, wo es mich hinzieht. Vielleicht hat das Leben ja noch was anderes mit mir vor. 

Wenn du zurück gehen könntest zu deinem jüngeren Ich, was würdest du ihm raten?

Ich würde mir raten: weniger zu denken, sich nicht mit seinen Gedanken zu identifizieren, einfach machen und mehr auf mich selbst und mein Gefühl zu hören. Früh genug mit Sport und der richtigen Hauptpflege zu starten. Jeden Moment, ob gut ob schlecht, zu genießen und dem Leben zu vertrauen. Es kommt das was zu einem passt und du versäumst nichts!! Ich würd mir aus jetziger Sicht sehr viel raten (lacht) Ich bin froh, nicht mehr blutjung zu sein und bereits schon einige Erfahrungen gemacht zu haben.

Wordrap:

5 Facts über mich:

  • Ich bin ein absoluter Foodie und Genussmensch
  • Ich habe große Augen, sehe aber schlecht wie ein Maulwurf (stark kurzsichtig)
  • Ich bin ein großer Hautpflegeprodukte-Junkie
  • Ich liebe Wortwitze
  • Ich habe Angst vor Sachen, die ins Auge fallen können, z.B. Splitter, Staub, etc. Und ich habe Angst vor allen möglichen Seilbahnen und Gondeln auf Bergen.

Absolute Lieblingspose / Lieblingsrolle:

Ich glaube, ich habe bis jetzt keine spezifische Lieblingsrolle. Aber die spannendste Rolle war für den österreichischen StarWars Fanfilm „Regrets of the Past“, in der ich die Hauptrolle Kaila Dain spielen durfte. Eine junge Padawan, die mit ihrem Meister auf der Flucht vor der Jediverfolgung ist und dann auf einen Planeten abstürzt. Eine Figur in einem Starwars Universum zu spielen war schon sehr cool, und eine wundervolle Erfahrung.

Liebste Fitnessübung / Workout: 

Die NoExcuses Workouts von Stefania Lou und Tanzworkouts von theJunglebody Austria by Verena Robier 

Absolutes No Go: 

Nicht zuhören (können), Versprechen nicht halten, Unklarheit – ich will wissen woran ich bin – oder um was es konkret geht. 

Der Sinn des Lebens besteht für mich in:

Sich selbst mit all seiner Schönheit, seinen Werten und Talenten zu erkennen und zu lieben und vor allem, sie zu leben. Das Leben mit all seinen Facetten zu (er)leben. Liebe, Liebe, Liebe.

Fotos: (c) Pixelcoma / Roman Hammer

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