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Sei dein größter Fan, nicht dein größter Kritiker

Kennt ihr das? Bei anderen sind wir oft nachsichtig, tolerieren Fehler und verstehen, wenn mal was nicht so läuft wie geplant. Aber bei uns selber legen wir oft ganz andere Maßstäbe an. Wehe, wenn es nicht perfekt ist, wenn wir nicht so funktionieren, wie wir uns das vorgestellt haben, wenn wir nicht „gut genug“ sind. Dabei sollte es doch genau anders rum sein, oder?

Mein größter Kritiker

Egal ob bei der Arbeit oder im Sport, ich bin mein größter Kritiker. Die kleinsten Fehler halte ich mir penibelst vor, ist da auch nur ein Hauch von Unzulänglichkeit, dann erinnere ich mich ewig selber daran. Und wehe, ich schaffe etwas nicht so, wie ich mir das vorstelle. Aber hallo, dann gibt es aber eine ordentliche Standpauke. Meine inneren Monologe sind manchmal gar nicht so zimperlich. Aber warum ist das so? Ich arbeite täglich mit Menschen, sehe sie und ihr Potential, aber auch ihre Schwächen, Fehler und Lebensumstände. Und habe Verständnis, dass wir halt keine Maschinen sind und nicht immer alles nach Plan läuft. Und auch jeder anders tickt und ein anderes Tempo hat. Bei mir selber fehlt mir oft jegliches Verständnis dafür. Bei der Selbstliebe gibt es offenbar Grenzen.

Sei nicht so hart mit dir selbst

Veränderung braucht Zeit. Warum ich gerade bei mir glaube, alles müsse schneller und besser gehen, verstehe ich meist selber nicht. Ich hadere mit mir, weil etwas nicht klappt, ärgere mich über mich selber, weil Dinge nicht so schnell passieren, wie gewünscht und bin überhaupt sehr streng mit mir. Meist läuft das alles unbewusst, aber es gibt Tage, an denen mir dann auffällt, dass ich mal wieder zu hart zu mir selbst bin. Und diese Tage sind Gold wert. Denn dann nehme ich mir die Zeit und denke darüber nach, was ich überhaupt will, warum ich so ungeduldig bin und ob es nicht anders auch geht. Und meist startet dann eine Zeit voll neuer Zuversicht, Geduld und Selbstliebe. Weil ich feststelle, dass alles gut ist, kein Grund zur Panik. Ich bin in Ordnung so, wie ich bin. Meine Ziele sind fest im Blick, der Weg dahin nicht immer gerade, aber realistisch und gehbar.

Sei dein größter Fan

An solchen Tagen nehme ich mir fest vor, künftig mein größter Fan zu sein. Stolz zu sein darauf, was ich in meinem Leben schon geleistet und geschafft hab. Mich zu freuen darüber, was täglich in meinem Leben toll ist – und das ist eine ganze Menge. Und voll Selbstvertrauen in die Zukunft zu blicken mit dem Wissen, dass alles funktionieren wird. Und wenn nicht, dann wird es einen anderen Weg geben. Aber auf jeden Fall will ich jeden Tag schlafen gehen und zufrieden sein, dass ich so bin, wie ich bin. Nicht die Beste, nicht die Schnellste, nicht die Stärkste, nicht die Reichste – die Liste kann man endlos fortführen. Aber auf jeden Fall die beste Version meiner selbst.

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