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Ernährungswahnsinn

Ernährungswahnsinn

Low Carb, Keto, Paleo, Intermittend Fasting, low Fat – es vergeht kein Tag, an dem ich nicht über die unterschiedlichesten Kanäle die aktuell richtige Art zu essen vermittelt bekomme. Von zahlreichen Diäten, Abnehmprogrammen oder Entgiftungsprodukten ganz zu schweigen. Haben wir verlernt, uns so zu erähren, dass unser Körper das bekommt, was er braucht?

Außer Spesen nichts gewesen

Wer sich für gesunden Lifestyle und Fitness interessiert, der kommt an den unzähligen Artikeln und Werbeschaltungen für die verschiedensten Ernährungsweisen nicht vorbei. Und wenn man sich in einer Phase befindet, in der man mit sich selbst, seinem Körper und seinem Gewicht unzufrieden ist, ist man besonders anfällig für neue Strategien und Zugänge. Vielleicht ist das ja das Richtige für mich, vielleicht werde ich damit endlich so aussehen, wie ich es mir wünsche. Ich kenne diese Gedanken, denn sie waren jahrelang meine treuen Begleiter. Um die Hoffnungen gleich zunichte zu machen: Zumindest bei mir waren sie nie zielführend! Ich wurde dadurch weder schlanker noch gesünder noch glücklicher. Im Gegenteil: Je mehr ich ausprobiert habe, desto frustrierter war ich. Von den finanziellen Investitionen in diverse Produkte ganz zu schweigen.

Aber wie isst man richtig?

Wir haben in den vergangenen Jahren verlernt, auf unseren Körper und unseren Hausverstand zu hören. In Zeiten von Fertigprodukten und der ganzjährigen Verfügbarkeit aller Lebensmittel schwindet das Bewusstsein dafür, was uns gut tut. Aber wie esse ich nun richtig? Ein Thema, das mich – vor allem, seit ich Mutter bin – intensiv beschäftigt. Ich bin nicht sicher, ob es eine allgemein gültige Antwort darauf gibt. Aber ich habe für mich einen Weg gefunden, mit dem ich mich wohl fühle.

Hier ein paar Tipps, die euch helfen können, euren persönlichen Weg zu finden:

  1. Was kein Ablaufdatum hat ist keine Nahrung
    Natürlich kann man haltbar gemachte Lebensmittel essen, aber sie haben durch die Haltbarmachung an jenen Nährstoffen verloren, die unser Körper benötigt. Je frischer eure Lebensmittel, desto mehr Nährstoffe und desto gesünder.
  2. Richtiges Essen hat keine E-Nummern
    Wenn ihr ein Produkt aus dem Regal nehmt und auf der Zutatenliste ein oder mehrere E-Nummern findet, dann handelt es sich dabei um Lebensmittelzusatzstoffe. Diese sind zwar ungiftig, aber nicht immer unbedenklich. Und unser Körper braucht sie nicht.
  3. Kauft saisonal und regional
    Wer frisches Obst und Gemüse kauft hat schon viele wichtige Nährstoffe in der Tasche. Wer regional und saisonal kauft vermeidet lange Transportwege (oft auch über Kontinente hinweg) und zusätzliche (Schadstoff-) Belastung. Von der Umweltentlastung ganz zu schweigen.
  4. Plant im Voraus
    Durch eine Planung eurer Essenswoche könnt ihr nicht nur Geld beim Einkaufen sparen, sondern auch verhindern, dass Essen schlecht wird und ihr es wegwerfen müsst. Außerdem kann man so auch besser kontrollieren, was man isst.
  5. Geht mit Einkaufsliste einkaufen
    Eine Einkaufsliste vermeidet Impulskäufe. Ja ich weiß, mit einer Liste einkaufen ist so erwachsen, aber das sind wir nun mal 🙂 Aber es hilft, wenn man ein Ziel verfolgt – egal ob dieses Ernährungsumstellung oder möglichst sparsames Einkaufen heißt.
  6. Esst bunt
    Je bunter der Teller, desto gesünder! Die Natur bietet unzählig viele Farben und Geschmäcker, also holen wir sie uns in unsere Küche. Den Einheitsbrei haben wir schon oft genug im Leben, das hat auf unserem Teller nichts verloren!
  7. Führt ein Ernährungstagebuch
    Vor allem, wenn man sich in einer Ernährungsumstellung befindet und beobachten will, wie gut man verschiedene Lebensmittel verträgt oder wie und ob sie zum eigenen Wohlbefinden beitragen, empfiehlt es sich, Notizen zu machen. Was habe ich wann gegessen und wie ist es mir danach gegangen – dieses Wissen hilft bei der Zielerreichung.
  8. Probiert Neues aus
    Monotonie und Fadesse ist der natürliche Feind von Motivation. Und die brauchen wir, wenn wir etwas verändern wollen. Also stöbert in Rezeptbüchern und Onlineforen, tauscht euch mit Freunden aus und probiert Neues aus! Unsere Geschmacksnerven freuen sich über neue Reize. 🙂
  9. Möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel
    Je ursprünglicher und natürlicher unsere Lebensmittel sind, desto besser. Industriell verarbeitete Lebensmittel, Fertigprodukte und -gerichte sowie Fast Food sind meistens nur noch künstlich zusammengesetzte Lebensmittel, die kaum Nährstoffe enthalten, dafür aber zu viele Kalorien.
  10. Kocht selber
    Wer selber kocht, weiß auch was drinnen ist und bestimmt selbst, wie es schmecken soll. Kaum jemand würde sich an den Herd stellen und erst mal Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel oder Lebensmittelzusatzstoffe in den Topf leeren.

Wie geht es euch mit der Ernährung? Habt ihr schon den für euch richtigen Weg gefunden? Ich freue mich auf eure Erfahrungen!

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