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Einen Schritt zurück

Was passiert, wenn man an seinen Gymnastic Skills arbeitet und an einem Seminar mit einem Profi teilnimmt? Man lernt eine Menge und in meinem Fall auch, dass ich in manchen Übungen einen Schritt zurück machen muss.

Kennt ihr das, ihr arbeitet verbissen an etwas, und es wird nicht wirklich besser? Ihr bildet euch ein, dass ihr eh schon alles tut, um besser zu werden, aber es will nicht klappen. Wie ihr wisst, ist der Handstand ja mein großes Jahresziel. Nicht nur, dass ich freistehend in einen Handstand aufkicken kann, sondern vielmehr, dass ich diesen auch halten kann. Das Zauberwort ist Balance.

 

Seminar mit Ja Myburgh

Vergangenes Wochenende kam Ja Myburgh zu einem Seminar nach Wien. Ideal für mich, dachte ich mir, da hole ich mir Tipps und Tricks, wie ich das mit dem Handstand endlich schaffe. Ja Myburgh ist ein top Gymnastic Coach, war 16 Jahre lang als Turner aktiv und kann auf eine 10-jährige internationale Wettkampfkarriere zurückblicken. Neben Handstand standen auch Strict und Kipping Ring Muscle Ups auf dem Programm, ebenso wie kipping Toes2Bar und jede Menge Mobility Work.

Treat your mobility like your strength

Die erste Regel, die Ja uns vermittelte, und die ich fix mitnehme und auch beherzigen werde in Zukunft: Nimm dein Mobilitytraining genauso ernst wie das Krafttraining. Deshalb hat er an beiden Tagen sehr viel Wert darauf gelegt. Und hier wurde nicht nur bei mir schnell klar, wie sehr unsere Leistung durch eingeschränkte Beweglichkeit limitiert ist. Und wie wir unsere Leistungsfähigkeit verbessern können, wenn wir regelmäßig daran arbeiten.

Die Sache mit der Krähe

Nach dem ersten Tag, an dem es v.a. um Strict Ring Muscle Ups und Toes2Bar ging, kam am zweiten Vormittag gleich meine Lieblingsübung: Der Handstand. Kann ich ja schon ganz gut, dachte ich mir. Kann nicht mehr viel fehlen, bis ich das hab. Micro Balance, Macro Balance – alles klar. Die erste Übung war die Krähe. Und ich bin kläglich gescheitert. Um mich herum wurde brav auf den Händen balanciert, und ich war nicht in der Lage, meine Füße vom Boden weg zu bekommen. Das Ziel ist es, die Balance nicht nur zu halten, sondern wieder zu gewinnen. Und jetzt weiß ich genau, was ich machen muss: Nämlich einen Schritt zurück! Ich kann noch so viele Stunden damit verbringen, es einfach zu versuchen und zu hoffen, dass es besser wird, oder ich arbeite an meiner Schwäche. Und die liegt bei mir auf jeden Fall in den Fingern und im Handgelenk.

Und was lernen wir daraus?

Man sollte sich viel öfter weiter bilden. Egal in welchem Bereich, hört nie auf zu lernen. Wenn ihr alleine was nicht schafft, holt euch Tipps von Profis, besucht Workshops und Seminare und macht auch mal einen Schritt zurück. Vor den Punkt, an dem man scheitert. Denn die Ursache ist bei mir nicht etwa fehlende Kraft oder Ausdauer, Körperspannung oder Beweglichkeit, es ist etwas, das man eigentlich zuerst lernen sollte, nämlich das Gleichgewicht finden, halten und im Fall des Falles wiedererlangen. Ich werde also mehr Zeit damit verbringen, die Krähe zu meinem Freund zu machen und Balanceübungen zu machen, statt frustriert in der Gegend rum zu hampeln. Lernen öffnet den Horizont. Meiner ist am Wochenende wieder um einiges weiter geworden.

 

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