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Challenge yourself!

Eine Sache, die ich mir für 2019 vorgenommen habe, ist öfter mal neue Dinge zu probieren. Ganz nach dem Motto: challenge yourself! Bouldern steht etwa ganz oben auf meiner Liste. Und als CrossFit Vienna am Samstag zum Kraultechnikkurs geladen haben, war ich natürlich mit dabei. Auch wenn es sich beim Schwimmtraining bei mir um einen alten Bekannten handelt.

Back in the pool

Als ich das Stadthallenbad in Wien betrete versetzt mich der Geruch von Chlor zurück in meine Kindheit bzw. Jugend. Im Alter von 10 bis 12 Jahren war ich mehr oder weniger im Wasser zu Hause. Als Mitglied eines Schwimmvereins habe ich dreimal die Woche mehrere Stunden trainiert. Das ist nun zwar schon 30 Jahre her (als mir das bewusst wurde war ich mir nicht ganz sicher, ob ich lachen oder weinen soll!), aber die Erinnerungen daran sind so frisch, als wäre es gestern gewesen. Die schweren Muskeln nach einer Trainingseinheit, das Chlorwasser, das man gefühlt in Litern getrunken hat und der Chlorgeruch, der einen auch am Tag danach noch begleitet.

Theorie und Praxis

Drei Stunden soll das Training dauern. Eine Stunde im Pool, danach eine Stunde Aufwärmübungen und Krafttraining für Schwimmer an Land, und danach wieder eine Stunde Schwimmen. Schon nach der ersten Stunde fühle ich mich, als hätte ich Blei in meinen Gliedmaßen. Zwar erinnert sich mein Körper an die Drills und Technikübungen, und die Kraft ist Dank CrossFit auch kein Problem, aber das Atmen ist eine echte Herausforderung. Vor allem, weil man bei Kraultechnikübungen die meiste Zeit mit dem Kopf unter Wasser verbringt. Ich atme nicht genügend aus, und demnach auch zu wenig frische Luft ein. Nach unzähligen Längen auf den 50 Meter Bahnen, in denen meine Beine ständig strampeln und meine Arme mal dies, mal das machen, ist die erste Stunde vorbei.

Das Trockentraining ist dann eigentlich Erholung. Therabänder und Paddels an Gummiseilen bieten zwar Widerstand, aber an Land weiß ich Gott sei Dank, wie ich richtig atme.

Die Stunde der Wahrheit

Die dritte Stunde fordert mich dann schon ziemlich. Das Wasser fühlt sich so kalt an, als ob im nächsten Moment Eisberge vorbeiziehen würden. Aber aufgeben gehört nicht zu meinem Repertoire. Also ziehe ich meine Längen und hab das Gefühl, als ob ich noch nie im Leben Sport gemacht hätte. Ich pruste und schnaufe wie eine alte Dampflock, langsam werden meine Beine richtig schwer und die Pausen zwischen den Längen werden etwas länger. Es ist vor allem ein mentaler Kampf, ob ich die nächste Länge noch schwimme oder nicht. Und ich schwimme sie, immer brav hinter meiner Vorderfrau nach.

Fertig und happy

Und plötzlich ist auch die dritte Stunde vorbei und ich krieche erledigt aus dem Wasser. Ich habe Hunger, der für drei reicht, und eine bleierne Müdigkeit überfällt meinen Körper. Heute werde ich definitiv gut schlafen. Was ist aber mein Resümée dieses Trainings? Es war toll. Mega anstrengend und mal wieder ein gutes Beispiel dafür, wie man in einer Sportart fit und in der nächsten ein blutiger Anfänger sein kann. Ich weiß aber jetzt auch wieder, warum ich damals mit dem Schwimmen aufgehört habe. Dieser Chlorgeruch und das Gefühl, dass sich das Poolwasser auch am nächsten Tag noch in den Stirnhöhlen befindet, ist nicht so meines. Aber ich überlege ernsthaft, hin und wieder solche Einheiten einzuschieben. Man soll sich ja immer wieder selbst herausfordern.

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